Antifaschismus 2.0

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Wirte gegen Nazis

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Nosliw-nazis-rausZur Nachahmung empfohlen:

Neunzig Altstadtgastronomen haben in Regensburg ein Bündnis gegen Rechtsextreme ins Leben gerufen.

 

"Keine Bedienung für Nazis" heißt es ab sofort in diesen Lokalen, wie Mitinitiator Juba Akili über AFP mitteilt. Immerhin die Hälfte der Regensburger Gaststättenbetreiber haben sich der Initiative bisher angeschlossen. Man wolle damit Nazis deutlich machen, dass sie inder Donaustadt-Gastronomie nicht erwünscht seien. Auch ein Logo wolle man als gemeinsames Zeichen entwickeln.

Die Wirte reagierten damit auf eine laut Akili offensichtliche Racheaktion von Neonazis gegen einen Barkeeper vor sechs Wochen. Der Barkeeper hatte sich laut Akili schützend vor eine dunkelhäutige Mutter und deren Kind gestellt, nachdem die Frau von Neonazis angepöbelt wurde. Er hatte die Männer außerdem der Wirtschaft verwiesen. Anderthalb Wochen später sei der Mann dann von sechs bis acht Angreifern aus der rechten Szene krankenhausreif zusammengeschlagen worden.

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 15. September 2010 um 16:01 Uhr  

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Auf die Begräbnishalle des Neuen Jüdischen Friedhofes in Dresden ist laut Medienberichten ein Brandanschlag verübt worden. Unbekannte Täter zündeten am Morgen des 29. August 2010 die Eingangstür an, wie das Landeskriminalamt Sachsen und die Staatsanwaltschaft Dresden mitteilten. Eine Frau bemerkte den Schwelbrand und informierte Polizei und Feuerwehr. Das Feuer an der Tür konnte gelöscht werden, weitere Schäden an der einstigen Synagoge in Johannstadt konnten verhindert werden. Eine Sonderkommission des Landeskriminalamtes Sachsen ermittelt wegen schwerer Brandstiftung. Der Schaden an der Tür und dem Gebäude beläuft sich den Angaben zufolge auf mindestens 5000 Euro.

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