Antifaschismus 2.0

Verschwörungstheorien und Faschismus im Web 2.0

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Start rechte Strategien und Praxis Gewalt/Terror "Freeman" hetzt gegen seine Kritiker

"Freeman" hetzt gegen seine Kritiker

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Mit einer "Warnung an alle Verleumder" hetzt "Freeman" auf seiner Website "Alles Schall und Rauch" gegen Kritiker und droht, sie mit gerichtlichen Maßnahmen mundtot zu machen.

Während er sich als Verteidiger der Wahrheit aufspielt, diffamiert er seine Kritiker - zu denen auch wir gehören - als "Schmierfinken" und erklärt:

"Sie verteidigen wissentlich oder unwissentlich die Weltfaschisten, die Globalisten, die Finanzoligarchie, die Grosskonzerne, den Zentralismus, Militarismus, die EU-Diktatur und alle undemokratischen Weltorganisationen, ja sie finden sogar den „Krieg gegen den Terror“ gut und unterstützen die verbrecherischen Angriffskriege." (A24)

Aber natürlich weiß er auch, wer diese bösen "Schmierfinken" sind: "Andere sind ehemalige Stasi-Mitarbeiter und kommen aus dem DDR-Regime, trauern dem Stalinismus hinterher, eine unmenschliche, totalitäre Diktatur die im Rahmen politischer „Säuberungen“ vermeintliche und tatsächliche Gegner verhaften, in Schauprozessen zu Zwangsarbeit verurteilen oder hinrichten sowie Millionen weiterer Sowjetbürger und ganze Volksgruppen besetzter Gebiete in Gulag-Strafarbeitslager deportieren lies und ermordete. Sie stehen wegen ihrer Vergangenheit und jetzigen Aktivitäten deshalb unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Ausgerechnet diese wagen es uns in den Dreck zu ziehen und uns zu verleumden. Dabei schreiben sie sowieso nur von einander ab und verbreiten die selben Lügen."

Als Beispiel, wie er gedenkt, unsere freie Meinungsäußerung in seinem Kampf gegen die Pressefreiheit einzuschränken, droht er dann: "Deshalb eine Warnung an diese Verleumder, das lassen wir uns nicht gefallen. Deshalb gebe ich als Beispiel was der bekannte Buchautor Gerhard Wisnewski unternommen hat, um mit einem Gerichtsurteil gegen einen Verleumder eine Unterlassung zu erwirken."

"In der ORF-Talkshow "Club 2" am 9. September 2009, zwei Tage vor dem achten Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001, war ihm von dem österreichischen Militärexperten Gerald Karner die Verbreitung von "antisemitischen Verschwörungstheorien" vorgeworfen worden.

„Diese Verschwörungstheorien (…) haben sehr oft einen ganz banalen, antiamerikanischen, anti-israelischen, anti-jüdischen, sozusagen auch anti-semitischen Charakter“, behauptete Karner im Beisein von Wisnewski im ORF und fügte hinzu: „Das steht in Ihren Büchern, Herr Wisnewski.“ Ferner behauptete Karner, in Büchern von Wisnewski stünde, daß bei den Attentaten auf das World Trade Center "nur eine Person mosaischen Bekenntnisses" ums Leben gekommen sei." (A24)

Im Folgenden bestätigt er freilich selbst die Querfront- und Volksgemeinschaftsideologie, die er vertritt, indem er erklärt, dass für ihn ein Rechts und Links nicht existiere: "Dabei geht es heute nicht mehr um links oder rechts, dieses Denken ist völlig überholt. Sondern es geht nur noch um UNS alle unten, die Massen, gegen SIE da oben, die kleine Minderheit an faschistischen Unterdrückern und Kriegstreibern, bestehend aus der globalen Elite, den Weltbankern..."
(A24)

Auch in den Kommentaren zu dem Artikel auf ASR wird deutlich wes Geistes Kind die Anhänger von ASR sind. "Antisemitismus gibt es nicht, das ist eine Erfindung der Juden" und "Lest David Icke" wird da z.B. erklärt.

Die immer nervöser und wilder werdenden Reaktionen der "Truther"-Szene zeigen, dass Kritiker wie die Website "Faschismus 2.0" wirken und unsere Beiträge durchaus ernst genommen werden.

Wer keine Argumente hat, muss halt die Justiz bemühen.

Zitate:

A24 http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/10/warnung-alle-verleumder.html

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 16. Juni 2010 um 14:30 Uhr  

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Oberlandesgericht Graz verhängte vier Monate bedingt und 1.800 Euro Geldstrafe für antisemitischen Artikel im Internet.

 

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