Antifaschismus 2.0

Verschwörungstheorien und Faschismus im Web 2.0

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Start rechte Strategien und Praxis Gewalt/Terror Kein Platz für Nazis - Nirgends!

Kein Platz für Nazis - Nirgends!

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Halina WawzyniakZu den Äußerungen des Niedersächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz über ein vermehrtes Auftreten von Neonazis in sozialen Netzwerken wie facebook u.a. erklärt die stellvertretende Vorsitzende der LINKEN, Halina Wawzyniak:

 

Dem Auftreten von Neonazis muss - wo auch immer - mit Aufmerksamkeit und Widerstand phantasievoll begegnet werden. Das Neonazis nunmehr auch die sozialen Netzwerke wie facebook und studiVZ als Rekrutierungsfeld betrachten überrascht nicht.

Jedoch sind nicht die sozialen Netzwerke das Problem. In den sozialen Netzwerken begegnen sich Bürgerinnen und Bürger und es liegt an ihnen, den Neonazis klar zu machen, dass sie nicht erwünscht sind. Ein solches Agieren setzt aber voraus, dass der Umgang mit sozialen Netzwerken gelernt wird. Hier gibt es erhebliche Versäumnisse sowohl in der Bildungspolitik als auch in der politischen Bildung.

Soziale Netzwerke zählen heute zu den vielen Möglichkeiten mit denen sich Menschen verständigen. Sie sind ein wichtiges Mittel für Kommunikation untereinander aber auch in die Gesellschaft. Jede und jeder ist aufgefordert selbst aktiv zu werden, um Neonazis keine Plattform zu bieten und ihrer menschenverachtenden Ideologie entgegenzutreten.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 15. April 2010 um 16:45 Uhr  

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Auf die Begräbnishalle des Neuen Jüdischen Friedhofes in Dresden ist laut Medienberichten ein Brandanschlag verübt worden. Unbekannte Täter zündeten am Morgen des 29. August 2010 die Eingangstür an, wie das Landeskriminalamt Sachsen und die Staatsanwaltschaft Dresden mitteilten. Eine Frau bemerkte den Schwelbrand und informierte Polizei und Feuerwehr. Das Feuer an der Tür konnte gelöscht werden, weitere Schäden an der einstigen Synagoge in Johannstadt konnten verhindert werden. Eine Sonderkommission des Landeskriminalamtes Sachsen ermittelt wegen schwerer Brandstiftung. Der Schaden an der Tür und dem Gebäude beläuft sich den Angaben zufolge auf mindestens 5000 Euro.

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