Antifaschismus 2.0

Verschwörungstheorien und Faschismus im Web 2.0

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Kein Platz für Nazis - Nirgends!

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Halina WawzyniakZu den Äußerungen des Niedersächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz über ein vermehrtes Auftreten von Neonazis in sozialen Netzwerken wie facebook u.a. erklärt die stellvertretende Vorsitzende der LINKEN, Halina Wawzyniak:

 

Dem Auftreten von Neonazis muss - wo auch immer - mit Aufmerksamkeit und Widerstand phantasievoll begegnet werden. Das Neonazis nunmehr auch die sozialen Netzwerke wie facebook und studiVZ als Rekrutierungsfeld betrachten überrascht nicht.

Jedoch sind nicht die sozialen Netzwerke das Problem. In den sozialen Netzwerken begegnen sich Bürgerinnen und Bürger und es liegt an ihnen, den Neonazis klar zu machen, dass sie nicht erwünscht sind. Ein solches Agieren setzt aber voraus, dass der Umgang mit sozialen Netzwerken gelernt wird. Hier gibt es erhebliche Versäumnisse sowohl in der Bildungspolitik als auch in der politischen Bildung.

Soziale Netzwerke zählen heute zu den vielen Möglichkeiten mit denen sich Menschen verständigen. Sie sind ein wichtiges Mittel für Kommunikation untereinander aber auch in die Gesellschaft. Jede und jeder ist aufgefordert selbst aktiv zu werden, um Neonazis keine Plattform zu bieten und ihrer menschenverachtenden Ideologie entgegenzutreten.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 15. April 2010 um 16:45 Uhr  

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Sieben Beratungsstellen haben in den ostdeutschen Bundesländern in 2009 insgesamt 739 rechts-motivierte Gewaltdelikte mit 1669 Opfern dokumentiert. Diese Zahl ist zwar niedriger als in den Jahren 2006 bis 2008 aber immer noch höher als in 2003 bis 2005.
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