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Die vom Parteivorstand der NPD eingesetzte Strategiekommission, die nach den Misserfolgen des letzten Jahres vor allem über Wege beraten soll, wie man die NPD-Politik wirksamer an das Wahlvolk verkauft, tagte erstmals am 16. und 17. Januar 2010.

Aus den sehr allgemein gehaltenen "Empfehlungen" der Runde, zu der 31 Teilnehmer aus allen Teilen der Partei, Landtagsabgeordnete und "parteilose Experten" gehörten, ist tendenziell vor allem der Versuch einer Wiederannäherung des Flügels um Voigt und jenen Kräften in den Landtagsfraktionen in Sachsen und Mecklenburg- Vorpommern, die sich nach dem letzten Parteitag stark von der Zentrale abgewandt hatten, zu erkennen. So ist gleich der ersten Empfehlung, dass man "die authentische Oppositionspartei" bleibe, der Nebensatz "bezogen auf die Probleme der Gegenwart" hinzugefügt. Dies lässt auf Anklänge an die Wortwahl von Holger Apfel schließen, nach dem das Selbstverständnis der Nationalisten als volksnah, gegenwartsbezogen und zukunftsorientiert zu definieren sei und der immer wieder die Vergangenheitsbezogenheit der NPD moniert hatte. Vor allem aber könnte die vierte Empfehlung für Auseinandersetzungen mit den rabiaten Neonazis in der Partei und Szene sorgen, wonach sich die NPD künftig nicht mehr als "Die Nationalen", sondern als "Die soziale Heimatpartei" im Namenszusatz bezeichnen solle.

 

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