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Preußisch Allgemeine Zeitung

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Preußisch Allgemeine ZeitungDie „Preußische Allgemeine Zeitung“ (PAZ) hieß bis 2003 „Das Ostpreußenblatt“, hat ihren Sitz in Hamburg und ist das (in)offizielle Organ der „Landsmannschaft Ostpreußen“ (LMO).
Die LMO ist ein Teil des „Bundes der Vertriebenen“ (BdV) und soll 1994 noch über 500.000 Mitglieder verfügt haben. Da die meisten Mitglieder der Generation entstammen, die aus dem ehemaligen Ostpreußen (heute: Polen und der russische Oblast Kaliningrad) geflohen sind bzw. umgesiedelt wurden, dürften es heute weitaus weniger sein. Genau wie die LMO-Mitgliederzahl schrumpft auch die Auflagenzahl der PAZ. Waren es 1978 noch 130.000 Exemplare, so sollen es 2008 nur noch 27.000 gewesen sein.
Inhaltlich legt die PAZ wie in den Jahren zuvor ihren Schwerpunkt bei dem Thema „Ostgebiete“. Deren Zugehörigkeit zu Polen oder der Tschechischen Republik wird immer wieder in Frage gestellt. Aber auch allerhand rechtspopulistische Töne lassen sich in der PAZ feststellen.
Die PAZ erscheint wöchentlich im normalen Zeitungsformat und weist in Aufmachung und Autoren-Stamm starke Überschneidungen zu der neurechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“ auf. Der Internet-Auftritt von PAZ und „Junge Freiheit“ war lange Zeit vom Design her fast identisch.
Auf der Mitgliederversammlung der LMO in Bad Pyrmont wurde nun beschlossen die PAZ erstmals in ihrer fast 60jährigen Geschichte ab Januar 2010 an die Kioske zu bringen

(http://www.nrw.vvn-bda.de/hma/an_2009_24.htm).

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 29. Dezember 2009 um 15:31 Uhr  

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